„Young Elites – Die Gemeinschaft der Dolche“ von Marie Lu aus dem Loewe Verlag

13. Januar 2017

DSC_0053Freaks, Krieger, Revolutionäre

Heute habe ich für euch das Buch „Young Elites – Die Gemeinschaft der Dolche“ von Marie Lu aus dem Loewe Verlag.

Das Blutfieber hat Adelina für immer gezeichnet.
Zwar hat sie überlebt, doch das kostete sie ein Auge und ihre Haare verfärbten sich silbern.
Als Malfetto, also eine Überlebende des Blutfiebers, wird sie von der Gesellschaft ausgestoßen und sogar von ihrem eigenen Vater mit Hass und Ignoranz bestraft.
Die Jahre als Einzelgänger erfüllten Adelina mit Hass, Wut und Dunkelheit.
Irgendwann nimmt ihre innere Dunkelheit allerdings so sehr die Überhand, dass sie einen gravierenden Fehler begeht und nun um ihr Leben bangen muss.

…wäre da nicht etwas, das sie selber nicht über sich wüsste!

Seit dem Blutfieber trägt sie nämlich ungeahnte magische Kräfte in sich, welche sie nun für „Die Elite“ qualifizieren.
Diese „Elite“ oder auch die „Gemeinschaft der Dolche“ genannt, wird vom König gejagt, da sie ihre Kräfte vereinen wollen, um jenen König zu stürzen.
Adelina schließt sich ihnen in der Hoffnung auf Rache an, doch sie muss schon sehr bald erkennen, das es hier um weitaus mehr als kleine Ungerechtigkeiten geht!

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Nachdem ich damals so begeistert von Marie Lu’s „Legend“-Trilogie war, habe ich auch meine Erwartungen für „Young Elites“ nicht gerade zurückgehalten.

Lu geht hier nicht neu, aber sehr ungewöhnlich vor, indem sie eine Antiheldin wie Adelina erschafft.
Adelina ist teilweise sehr hasserfüllt und dabei auch nicht selten skrupellos.
Natürlich ist das irgendwo aufgrund ihrer Vorgeschichte verständlich, aber dennoch etwas ungewohnt und befremdlich zu Beginn.
Mir persönlich hat es größtenteils aber sehr gefallen!
Ich muss mich nicht immer perfekt mit einem Protagonisten identifizieren können und komme gut klar, wenn ich diese Figur nicht gleich auf dem Silbertablett präsentiert bekomme.
Das Einzige, was daran schade ist, ist dass ich trotzdem überhaupt keinen Zugang zu ihr gefunden habe.
Nicht jeder untypische Charakter braucht diesen „oh-er-kann-ja-doch-anders-Moment“, aber irgendwo sollte es doch etwas geben, was die Figur greifbar macht.
Allerdings ist es mit diesem einen Buch ja noch nicht getan, also setze ich meine Hoffnungen auf die Folgebände!
Ansonsten hat mir das Setting unglaublich gut gefallen!
Die Autorin erschafft eine sehr mystische und dunkle Atmosphäre, welche offensichtlich bestens zur Protagonistin passt und gibt die richtigen Informationen zur richtigen Zeit preis.
Das war für mich ein riesiger Anlass, permanent weiterzulesen!
Ständig wollte ich mehr über die speziellen Kräfte der einzelnen Charaktere erfahren und teilweise haben mich Adelinas Reaktionen so sehr empört, dass ich einfach nicht unterbrechen konnte.
Was das angeht ist also alles wieder so, wie zumindest ich es von Marie Lu gewohnt bin!
Für mich liefert dieser erste Band sehr viel Potential für eine packende Story und ich kann es gar nicht erwarten, wie es hiermit weitergehen wird!

Ich vergebe 4 von 5 Löwchens!

Das war es dann von mir
Viele Grüße
Eure
Leo Löwchen

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