„Schnick, schnack, tot“ von Mel Wallis de Vries aus dem one Verlag

12. Februar 2017

Du kannst niemandem trauen.
Jeder wird verdächtigt.
Denn der Täter weilt noch unter ihnen.

Heute habe ich für euch das Buch „Schnick, schnack, tot“ von Mel Wallis de Vries aus dem one Verlag.

Eigentlich fing alles an, wie jede andere Klassenfahrt auch.
Eine Schulklasse aus Amsterdam macht sich auf den Weg, um einige Tage auf der Insel Vlieland zu verbringen. Die Stimmung war gut und es versprach, ein toller Ausflug zu werden.
…bis das wohl beliebteste Mädchen der Schule tot aufgefunden wird, erwürgt, mitten in den Dünen.
Vollkommen schockiert, geht das große Rätseln los und Schüler sowie Lehrer stehen unter Verdacht.
Wer könnte sie umgebracht haben?
War sie doch nicht so beliebt, wie alle immer meinten?
Als ein Sturm aufzieht und die Fähren lahmlegt, wird die Situation brenzlich.
Keiner kommt mehr von der Insel – das heißt, auch der Mörder weilt noch unter ihnen.
Niemand vertraut mehr irgendwem und der Mörder ist schon bereit für sein nächstes Opfer.

Nachdem mir auch schon „Da waren’s nur noch zwei“ von der selben Autorin wirklich gut gefallen hat, war ich nun sehr gespannt auf diesen Krimi.
Dank ihrem sehr lebendigen und bildhaften Schreibstil, kommt man sehr gut in die Geschichte rein und kann sich gut auf der Insel zurechtfinden.
Das ist allerdings auch mehr als vonnöten, denn spätestens jetzt beginnt die große Verwirrung.
Dadurch, dass ja jeder verdächtigt wird, berichten die Personen von Kapitel zu Kapitel unabhängig voneinander und es liegt jetzt am Leser, den Überblick zu behalten.
Der eine hat dies mitbekommen, was der nächste überhaupt nicht weiß, aber dieser hat eine Vermutung über den, der danach spricht…und so weiter!
Meistens habe ich schon durchgeblickt, aber wenn man dann doch mal vergessen hat, wer gerade am reden ist, kommt man ein wenig durcheinander.
Dennoch hat es mir gefallen, dass es keinen wirklichen Protagonisten gab und man so permanent selber mitraten und verdächtigen konnte.
Das Ende blieb dennoch spannend und für mich auch wirklich nicht allzu offensichtlich.
Auch die Szenerie ist sehr gut gewählt und alles in allem lies es sich einfach wunderbar flüssig und schnell lesen.
Insgesamt also wirklich sehr unterhaltend, doch leider etwas umständlich verpackt.

Ich vergebe 4 von 5 Löwchens!

Das war es dann von mir!
Viele Grüße
Eure
Leo Löwchen

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2 Kommentare

  • Antworten Sophie 20. Februar 2017 at 11:51

    Hi Leo,
    ich verfolge schon seit längerer Zeit deinen Youtube-Kanal und finde dich und das was du machst super sympathisch. 🙂
    Da du ja auch ein vorbildliches Impressum hast, wollte ich jedoch fragen ob du auch nach den Bildrechten der Buchcover bei den einzelnen Verlagen anfragst oder ob du sie einfach fotografierst und nutzt? Ich würde nämlich auch liebend gern mit einem Buchblog anfangen und wollte mich ein bisschen informieren. Aber genauso würde ich gern in andere Themengebiete abscheifen, so wie du das mit dem Ballett tust. Irgendwelche Geheimtipps für den Anfang?
    Einen wunderschönen Tag wünsche ich dir,
    Sophie^^

    • Antworten leoni 21. Februar 2017 at 15:56

      Vielen Dank <3 Da ich mit den meisten Verlagen auch sehr eng zusammenarbeite, darf ich die Cover so abfotografieren 🙂 Blogge einfach über das, was dir Spaß macht! Wenn du überzeugt bist, von dem was du schreibst, werden es bestimmt auch viele Leute gerne lesen!!

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